Anna spielt sich hoch

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Anna spielt sich hoch

Anna spielt sich hoch

Diesen Spruch kennt jeder: „Kinder sollen spielend die Welt erkunden“. Da ist viel Wahres dran, denn Spielzeug gibt es schon so lange es Menschen gibt. In der Steinzeit spielten Kinder mit speziell bearbeiteten Knochen und Steinen, die Archäologen als Beigabe in Kindergräbern fanden.

Je weiter sich die kunsthandwerkliche Fertigkeit der Menschen entwickelte, desto schöner und hochwertiger wurden die Spielsachen. Bereits vor 150.000 Jahren gab es Pferdefiguren, kleine Trommeln und Reifen. 200 vor Christus spielten ägyptische Kinder besonders gerne mit Krokodilen und Löwen, die aus Holz geschnitzt waren. Das Besondere daran: Sie konnten den Unterkiefer bewegen und auf diese Weise ihr Maul gefährlich weit aufreißen. 

Die Spiele von heute

Heute spielen wir Fußball, Karten und alle möglichen aufregenden Brettspiele. Vor allem aber spielen wir virtuell. Und nicht mehr nur zu Hause, sondern überall, wenn wir unterwegs sind. Die Erfindung der Spielkonsole hat das möglich gemacht. Wie kein anderes Medium verbinden Spiele Menschen, bringen Freude und Spannung, weckt den Ehrgeiz und nicht zuletzt lehren sie uns Wissen. Wir spielen seit jeher.

Bis 11. Mai gewinnen

In diesen Tagen wird uns das Spielen spielend einfach gemacht. Im Allee-Center ist seit dem 25. Mai und noch bis zum 11. Mai eine verdammt coole interaktive Game-Show zu Erleben. Ihr Name „Play it!“ Ihr Ziel: Gewinnen!

Ich treffe Anna Winter in der Ladenstraße. Sie spielt sich gerade mit ihren Freundinnen Jenny Resch und Cindy Laqua durch die Show. An ihrer Seite auch ein cooler kleiner Kerl, der sich mir als Felix vorstellt. Der Typ hat echt Ahnung, wie der Laden läuft. Er weiß, wie man sich anmeldet, wie man die fünf Spiele ins Laufen kriegt und wo gerade der Highscore steht. Und Anna ist auch echt gut drauf. Bei der Quiz-Show liegt sie bei allen Fragen richtig. „In welche Richtung blickt der Reichsadler“ will Showmaster Felix wissen. Anna weiß Bescheid - nach links natürlich. Am Ende landet sie auf Platz 8. Nicht schlecht, denke ich insgeheim. Felix ist da ein anderes Kaliber. Der jubelt, als hätte Anna gerade den  besten Mathetest der ganzen Klasse abgeliefert. Ein echtes Motivationstalent der Kleine.

„Wir sind jeden Tag hier“

Anna zieht weiter und gesteht: „Wir kommen jeden Tag hierher und werden auch jedes Mal ein bisschen besser.“ Sie würden gern einen der vielen Einkaufsgutscheine gewinnen. Shoppen bis der Arzt kommt. Für junge Mädchen wie sie ein Traum. Dafür lohnt es sich, immer und immer wieder mit Felix auf Spiel-Safari zu gehen. Platz 8 ist ja auch schonmal eine Ansage.

Aber es gibt insgesamt fünf unterschiedliche Spiele, bei denen Anna vorne mit dabei sein muss. Die „Paar-Suche“, eine Art Memory, fällt ihr am schwersten: „Nicht, weil ich die Paare nicht finden, sondern weil die Gestensteuerung relativ schwerfällig ist. Da verschenkst Du echt ne Menge Zeit.“ Nunja, wenns einfach wäre, könnte es ja jeder.

Den „Richtigen Weg“ findet Anna schon ganz gut. Sie muss sich den richtigen Weg merken und möglichst eilig den See mit Eisschollen überqueren, ohne dabei unterzugehen. Manchmal gehts, manchmal eher schlecht. Dass sich der Computer aber auch jedes Mal eine neue Route ausdenkt ….

Check Dein Wissen

Beim „Geo-Quiz“ wird Annas geographisches Wissen gecheckt. Sie muss ein Land, eine Stadt und eine Sehenswürdigkeit auf einer Karte finden. Je schneller sie dem Ziel nahe kommt, desto höher die Punktausbeute. Beim „Einkaufszettel“ sind Anna und ihre Girls in ihrem Element. Sie müssen sich die Reihenfolge der Gegenstände auf dem Einkaufsband einprägen, um sie danach richtig auf den Einkaufszettel zu notieren.

Ich finde das Spiel cool. Und nicht nur ich, wie die dicht umlagerten Stationen ja auch beweisen. Gespielt wurde in der Menschheitsgeschichte eben schon immer. Irgendwie.