Das nenn ich Liebe

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Das nenn ich Liebe

 

Das nenn ich Liebe

 

Die Liebe hat schon manchen Kerl um den Verstand gebracht. Sagt man. Ich gehöre ja eher zu den coolen Jungs, denen Herzklopfen nichts anhaben kann. Doch mindestens einmal im Leben, da haut’s echt jeden um. Schmetterlinge im Bauch und so. Ihr wisst schon. War schon immer so. Schon mal was von Adam und Eva gehört? Oder von Tristan und Isolde? Dann wisst Ihr ja Bescheid: Das Band der Liebe ist stärker als Granit.

Das wusste sogar der mürrische Kaiser Claudius II. Damit seine Soldaten bis zum Umfallen kämpfen und nicht vom Herzklopfen abgelenkt waren, verbat er zu seiner Zeit Hochzeiten von Soldaten. Das wiederum fand Priester Valentin von Terni ziemlich lieblos. Liebende seiner Zeit flehten ihn förmlich an, kirchlich unter die Haube zu kommen. Er traute sich und traute Soldaten, denn er glaubte ganz fest an ein göttliches Band, das Mann und Frau zusammen hält. Dummerweise wurde ihm das zum Verhängnis. Denn bis zum wütenden Claudius II. sprach es sich herum, dass Valentins Ehen immer gut und zukunftsträchtig waren. Man glaubte sogar, dass die Blumen, die der Priester den Frischgetrauten aus seinem Garten überreichte, magische Wirkung hatten. Also macht der Kaiser machte Schluss mit Valentins Liebesdiensten und den christlichen Märtyrer am 14. Februar 269 einen Kopf kürzer. Bis 1969 war der 14. Februar sogar als Tag des Valentin im kirchlichen Kalender zu finden.

Es gibt zwar noch unzählige andere Sagen und Mythen um die Entstehung des „Tages der Liebenden“, doch die vom Valentin finde ich persönlich am Schönsten. Dass der Tag hierzulande nicht in Vergessenheit geriet, haben wir übrigens US-Soldaten zu verdanken, die nach dem Zweiten Weltkrieg im westlichen Teil Deutschlands das Brauchtum ihrer Heimat fortführten. Blumenhändler und Pralinenhersteller stellten sich auf die Wünsche der US-Boys ein und sorgten mit flotter Liebes-Werbung dafür, dass der Valentinstag auch hierzulande populär wurde.

Heute ist der Valentinstag eine süße Gelegenheit, dem Geliebten mal wieder zu sagen: „Hey, ich liebe Dich!“ Und damit das auch in einem besonders liebevollen Ambiente geschehen kann, richtet das Allee-Center Magdeburg am 14. Februar eine romantische „Knutschfleck“-Zone ein. Mitten in der Ladenstraße können sich Paare - mehr oder weniger innig küssend - zusammen fotografieren lassen. Und wer sein Foto auf bzw. am „Allee-Center-Knutschfleck" auf der Allee-Center-Facebookseite postet, hat sogar noch die Chance auf einen 300, 200 oder 100 €-Einkaufsgutschein.

Echt, so wird aus einem harmlosen „Knutschfleck“ vielleicht noch ein liebenswertes Geschenk für die bessere Hälfte. Das nenn ich Liebe.