Wir haben die Urzeitkrabbler im Haus

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Wir haben die Urzeitkrabbler im Haus

Wir haben die Urzeitkrabbler im Haus

Nur noch bis zum 2. März 2019 können Besucher in eine vergangene Zeiten eintauchen  und mit ein wenig Fantasie in die Urzeit reisen. Läuft in Deinem Kopf auch dieser Film ab, wenn Du an die Urzeit denkst? Riesen stapfen durch eine urtümliche Welt, erinnern Dich an Fabelwesen aus den Blockbustern: Ein Schauer kläuft Dir über den Rücken, wenn Du an gigantische große Echsen, Schlangen, Skorpione, Riesenvogelspinnen denkst...

Seit Jahrtausenden angepasst

Einige der Giganten von einst lassen uns als Miniaturen in ihren seit Jahrtausenden angepassten Lebensräumen und Variationen die Blütezeit ihrer einstigen Vorfahren erahnen, die 140 Millionen Jahre lang unsere Erde beherrschten, bevor sie vor 65 Millionen Jahren wieder verschwanden. Doch so ganz ging ihr Erbe nicht verloren, denn als schuppenbewehrte Kriechtiere kehrten sie im Lauf der Evolution zurück und eroberten dabei die unterschiedlichsten Regionen unseres Planeten: Im geheimnisvollen Regenwald, in lebensfeindlichen Wüsten und in weitläufigen Steppenlandschaften.

Tausende Urzeittiere leben noch heute

Dort zeigen sie uns bis heute ihre unglaublich breit gefächerte Anpassungsfähigkeit. Sie leben unter der Erde, vermögen tauchend nach ihrem Futter zu suchen, sind in der Lage auf zwei Beinen über das Wasser zu laufen, können segelartig durch die Luft fliegen – ja, sie können beinahe alles. Rund 6.000 Echsen-, 2.700 Schlangen-,1.400 Skorpione-, sowie 50.000 – 100.000 Spinnen- davon 800 Riesenvogelspinnen-Arten kennen wir bis heute. Und es gäbe zweifellos noch weitere zu entdecken. Allerdings wird dies nur möglich sein, wenn wir bereit sind, ihre Lebensbereiche zu respektieren, zu schützen. 

50 Echsenarten in Europa

Von den knapp über 50 Echsenarten in Europa stehen die meisten auf der Liste der gefährdeten Arten. Ein wichtiges Anliegen der Ausstellung ist es,  für die Zeugen der Urzeit eine Lanze zu brechen. Und wer im Allee-Center Magdeburg Gelegenheit hatte, die feinen Lamellenpfötchen der Geckos zu beobachten, respektvoll die rauen Schuppen des Leguans zu entdecken oder dem Chamäleon ins Auge zu schauen, der wird zweifellos einen Schritt näher sein, um sich für den Schutz dieser einmaligen Kreaturen einzusetzen.

Über 100 Tiere in der Ladenstraße

Um dieses Erleben den Besuchern näher zu bringen, bewegt die Ausstellung  mehrere Tonnen Material, um in 19 geräumigen Terrarien Lebensräume aufzubauen, die den Bedürfnissen ihrer Bewohner nahe kommen. Das geht natürlich nur mit modernster Elektronik, um die jeweilig erforderlichen klimatischen Bedingungen aufzubauen, bevor diese mit über 100 Tieren besetzt werden. Dabei unterstützten kurze, informative Texte das jeweils Gesehene.

Fantastische Kreaturen

Echsen, Schlangen, Skorpione, Vogelspinnen sind wahrlich fantastische Kreaturen, die unsere Fantasie beflügeln und uns bei näherem Hinsehen als Mitgeschöpfe auch zum Nachdenken anregen. Besucher der Ausstellung können auf  iPad auf vielfältige Informationen zugreifen. Elektronische Ausstellungs-Terminals sind mit ihren Bild- und Textinformation so eingerichtet, dass Bilder in 3D heruntergeladen werden können: So können Besucher die Urzeit eindrucksvoll in die Gegenwart transformieren. 

Täglich Führungen um 10, 11, 14 und 16 Uhr

Begleitet wird die Ausstellung von Fachpersonal, das jederzeit für Fragen zur Verfügung steht. Besonders natürlich während der einstündigen Führungen  täglich um 10, 11, 14 und 16 Uhr. Schulen und interessierte Gruppen können sich nach Voranmeldung unter Telefon 0391-5334433 gratis einen Führungstermin reservieren.